Predigerhofschwingfest 11.09.05

Guido Thürig knapp geschlagen
Erstmals wurde der Schwingklub Lenzburg auf den Predigerhof bei Bottmingen (BL) eingeladen. Da wollten sich die Athleten natürlich von der guten Seite zeigen. Guido Thürig wurde gleich mit dem Defensivkünstler Andreas Henzer eingeteilt. Der Gang schien wie erwartet gestellt zu enden, doch kurz vor Ablauf der Zeit kam Guido in den Sinn, dass er ja am Morgen beim Packen seiner Schwingertasche den Schlungg ins Aussenfach eingepackt hatte. Diesen packte er jetzt aus und so konnte er Henzer Andreas das erste mal bezwingen. Nach dem zweiten Sieg folgte im dritten Gang das Aufeinandertreffen mit Marc Stoffel. Guido zog wuchtig Kurz, doch sein Gegner konnte sich über das Gesäss drehen und plötzlich lag Guido auf dem Rücken. Eine sehr unglückliche Niederlage, die Guido letztlich den Festsieg kostete. Seine restlichen Gegner bezwang nämlich Guido alle souverän, im letzten Gang auch Michael Henzer, der zweite Bremser vom Dienst. Am Ende klassierte sich Guido auf dem zweiten Rang.

Mario Thürig musste zwei gestellte Gänge hinnehmen, im ersten Gang gegen den starken Berner Gast Matthias Siegenthaler und gegen Michael Henzer. Ansonsten resultierten lauter Siege und so wurde es der dritte Rang. Ein Husarenstück gelang Werner Iten bei seinem Plattwurf gegen Matthias Siegenthaler kurz vor Ende der Zeit, das wird ihm sicherlich neue Motivation verleihen. Joshua "der Joshuator" Büttler liess sein können im dritten Gang aufblitzen, als er seinem Gegner mit einem perfekten Übersprung gratis Flugstunden gab.



10.09.05

Zurzibieter Schwingfest in Wislikofen

Guido Thürig gewinnt alle sechs Kämpfe souverän!
Guido Thürig war an diesem Samstag nicht zu stoppen. Im Anschwingen führte gegen Peter Zurbrügg ein Wyberhaken zum Erfolg. Die nächsten zwei Bazen konnte sich Guido gegen Thomas Stocker und Silvan Schenk schreiben lassen. Im vierten Gang dann die Revanche für den Baselländer-Schlussgang gegen Damian Zurfluh. Ein Wyberhaken von Guido führte aber bereits in der ersten Minute zum Sieg und so konnte sich Damian nicht revanchieren. Um den Schlussgang musste dann auch noch Martin Rohrer daran glauben. Mit seinen fünf Siegen stand Guido schon vor dem Schlussgang als Sieger fest. Das Kampfgericht entschied sich noch einmal für Damian als Gegner. Nach gut fünf Minuten konnte Guido zum Kreuzgriff ansetzen und so am Abend ein Notenblatt ohne Makel vorweisen, 59.75 Punkte sprechen für sich.
Mario handelte sich drei Punkteteilungen gegen Thomas Notter, Christoph Bieri und Peter Zurbrügg ein. Im ersten Gang bezwang er Damian Zurfluh souverän mit Kurz. Dies brachte ihn am Schluss auf den zweiten Rang. Die Ränge sieben und neun von Sebastian Greder respektive Iten Werner rundeten die gute Bilanz der Lenzburger Schwinger ab.

Guido gewinnt Basellandschäftliches

Basellandschaftliches Schwingfest Liestal vom 21. August

Guido Thürig mit zweitem Kranzfestsieg
Guido ist bekanntermassen kein Schlechwetterschwinger. Getreu dem Regenwetter startete er auch in den Wettkampf, nämlich mit einer Niederlage gegen Bruno Gisler, nach zuvor gutem Kampf. Danach steigerte sich Guido allerdings markant. Als erster erfuhr dies Benjamin Gloor. Danach musste Hilfiker Simon bereits im ersten Zug kapitulieren. Zu einem harten Stück Arbeit entwickelte sich der Kampf gegen den ungemein kräftigen Baselländer Stoffel Marc. Doch nach einem vehementen Kurzzug lag auch dieser auf dem Rücken. Im Kampf um den Schlussgang war es die genau gleiche Waffe, die gegen Mahrer Jürg zum Erfolg führte.
Die Ausgangslage vor dem Schlussgang war klar: Damian Zurfluh hatte einen beträchtlichen Vorsprung, also musste Guido voll angreifen. Der Schlussgang war sehr lebhaft mit Chancen auf beiden Seiten. Erst nach zehn Minuten hartem Kampf gelang Guido der siegbringende Wurf. Herzliche Gratulation!
Mario schwang den ganzen Tag sehr gut und wäre anstelle von Guido im Schlussgang gestanden, wenn der im fünften Gang gegen Andreas Henzer gewonnen hatte. Dieser beschränkte sich wieder mal auf die Verteidigung und so endete der Gang resultatlos. Im sechsten Gang sicherte sich Mario mit einem souveränen Sieg gegen Notter Thomas den Kranz.
Iten Werner und Sebastian Greder klassierten sich beide im Mittelfeld im elften Rang und konnten keinen Exploit landen. Vor allem Werner zeigte aber gute Ansätze bei seinem Sieg über einen Gastkranzer.
Ebenfalls am Start im Baselbiet waren die beiden Jungen Kevin Steinmann und Büttler Joshua. Sie erreichten den Ausstich leider nicht.

Berner Kantonalschwingfest Huttwil 14. August

Mario Thürig holt Berner Kranz
Mario Thürig vom Schwingklub Lenzburg und der Solothurner Thomas Zindel durften die Nordwestschweiz am in Huttwil vertreten. Leider war dem Schwingfest kein Wetterglück beschieden, es regnete fast den ganzen Tag.
Mario spürte immer noch Nachwirkungen einer schlimmen Magen-Darm-Grippe und war deshalb noch nicht ganz im Vollbesitz seiner Kräft. Am Morgen zeigte er zwar einen guten Gang gegen Matthias Siegenthaler, allerdings musste er stellen. Danach lief es nicht besser und er musste auch den beiden nächsten Gegnern ein Unentschieden zugestehen. Dadurch geriet Mario am Schluss unter Zugzwang und musst alle drei Gänge gewinnen am Nachmittag. Mit einer starken Willensleistung gelang ihm dies und so konnte er doch noch kranzgeschmückt die Heimreise antreten.
Thomas Zindel klassierte sich wie Mario im siebten Rang und holte ebenfalls den Kranz.



Greder - Henzer A.

Abendschwinget Möhlin 30.7.05

Lenzburger mit durchzogenen Leistungen
Beim Fricktaler Abendschwinget in Möhlin waren die Aktiven vom Schwingklub Lenzburg für einmal nicht ganz vorne anzutreffen. Guido Thürig startete zwar gut mit einem Sieg gegen Christoph Bieri. Doch danach konnte er nicht an seine Weissenstein-Form anknüpfen. Neben drei Siegen hatte er am Schluss noch ein Remis und zwei Verlustpartien zu verzeichnen.
Sebastian Greder musste sich mit je zwei Gewonnenen, Gestellten und Verlorenen Partien und dem 12. Rang zufrieden geben. Noch zwei Ränge dahinter klassierte sich Werner Iten, nachdem er aber vor allem gegen zwei Kranzschwinger sehr gut gekämpft hatte. Kevin Steinmann war ebenfalls mit von der Partie und klassierte sich direkt hinter Werner.
Mario Thürig konnte wegen eines Sonnenstichs den Wettkampf nicht aufnehmen.

Die Jungschwinger unseres Schwinklubs kämpften sehr solide. Alpiger Nick konnte sich zum wiederholten Mal als Sieger ausrufen lassen. Auch gute Leistungen mit je vier gewonnenen Gängen zeigten Steinmann Yves, Graber Colin, Gischig Cédric und Rico Alpiger. Herzliche Gratulation!

Guido besiegt Grab!

Weissensteinschwinget 17.5.05

Mario Thürig einziger NWS-Kranzgewinner
Der Lenzburger Eidgenosse Mario Thürig sicherte sich als einziger Nordwestschweizer Schwinger den Bergkranz auf dem Weissenstein. Mario verlor zwar zwei Gänge gegen die beiden Eidgenossen Zbinden Stefan (Schlungg) und Bruno Dober (Übersprung), die restlichen Gänge gewann er aber souverän. Er bekam neben dem Nichtkranzer Lisser Ueli die drei unbequemen Kiser Ruedi, Stadelmann Jörg und Iten Peter. Kiser und Iten bezwang Mario mit einem speziellen Brienzer-Abwehrschwung. Stadelmann musste im letzten Gang auf einen Gammen hin am Boden kapitulieren.

Guido Thürig mit bestem Notenblatt
Guido Thürig war an diesem Sonntag fast nicht zu bremsen. Im Anschwingen besiegte Guido den Eidgenossen Thomas Arnold mit Rechtsgammen in der letzten Minute. Im zweiten Gang bekam er den Topfavoriten und nachmaligen Sieger Martin Grab zugeteilt. Gleich im ersten Zug setzte Guido zu einem gewaltigen Kurz an und konnte den Favoriten nach dem Hallenschwinget in Sarnen bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr bezwingen. Nach der nicht budgetierten Verlustpartie im dritten Gang gegen Britschgi Jost bekam Guido gleich den nächsten Eidgenossen vorgesetzt. Doch auch Bruno Ettlin hatte keine Chance und verlor gleich im ersten Zug platt auf Kurz des entfesselten Guido. Im fünften Gang wartete mit Bruno Dober schon der nächste Eidgenosse auf Guido. Doch dieser mutierte endgültig zum "Eidgenossenkiller" und wuchtete auch den Schwyzer mit Rechtsgammen platt ins Sägemehl. Im letzten Kampf gegen Martin Koch ging es vermeintlich nur noch um den Rang, der Kranz schien bereits gesichert. Doch aufgrund der schnellen Niederlage fiel Guido auf 56.50 zurück, was leider nicht mehr für den Kranz reichte, weil die Kampfrichter am Schluss allgemein zu gut benoteten im Gegensatz zum ganzen Tag. Somit war am Schluss ein Schwinger zu viel mit derselben Punktzahl wie Guido. Trotzdem war Guido an diesem Tag einer der besten auf dem Schwingplatz!
Werner Iten stellte einen Gang und gewann zwei. Das darf sicher als Erfolg gewertet werden, da er ja noch Nichtkranzer ist. Sebastian Greder erreichte den Ausstich leider nicht.

Erfolgreiche Nordwestschweizer

Innerschweizer Verbandsschwingfest Seedorf (UR) 10.7.05

Guido Thürig gewinnt Innerschweizer Kranz!
Zusammen mit Damian Zurfluh durfte Guido Thürig den Nordwestschweizerischen Schwingerverband als Gast am Innerschweizerischen vertreten.
Im ersten Gang legte Guido die Basis zu seinem Kranzgewinn als er den Eidgenossen Gregor Rohrer mittels Wyberhaken bezwingen konnte. Danach hatte er leider ein Zwischentief und verlor die nächsten zwei Gänge jeweils schnell gegen Marcel Ochsner und Roland Niederöst.
Guido musste in der Folge drei Siege landen, um noch den Kranz zu holen. Im vierten Gang bezwang Guido Hanspeter Schnider. Danach wurde ihm der schwer zu bezwingende Ruedi Stadelmann zugeteilt. Dieser hielt Guido bis in die letzte Kampfminute stand, ehe ein Schlungg den wichtigen Sieg möglich machte. Im Kampf um den Kranzgewinn hiess der Gegner Bruno Linggi. Nach etwa halber Kampfdauer konnte Guido zu einem schönen Wyberhaken ansetzen und sich so noch eine Maximalnote schreiben lassen.
Zurfluh Damian konnte sich ebenfalls mit vier Siegen unter die Kranzgewinner einreihen. Die Nordwestschweizer waren damit die einzigen Gäste, welche zwei Kränze errungen haben. Herzliche Gratulation!

Rigischwinget 3.7.05

Am diesjährigen Rigischwinget wurden vom Verband drei Lenzburger Schwinger selektioniert: Sebastian Greder und die Gebrüder Thürig.
Mario Thürig startete mit einem Sieg gegen den Eidgenossen Remo Holdener. Im zweiten Gang bezwang Markus Koller nach starker Gegenwehr. Im dritten Kampf musste er eine nicht geplante Niederlage einstecken gegen den starken Nichteidgenossen Peter Imfeld. Der Sieg gegen Erwin von Deschwanden brachte das Lenzburger Aushängeschild sogar wieder auf Schlussgangkurs. Diese Hoffnungen wurden im fünften Gang allerdings schnell zerschlagen, als Mario gegen den nachmaligen Sieger Adi Laimbacher unterliegen musste. Den Kranzgewinn sicherte sich Mario ganz souverän mittels Wyberhaken gegen den kräftigen Luzerner Theo Horat. Herzliche Gratulation!

Guido kämpfte den ganzen Tag nicht mehr auf dem gleichen Niveau wie an den letzten Kranzfesten. Er schien nicht ganz so spritzig zu sein. Trotzdem wäre er mit einem Sieg im letzten Gang gegen Stefan Muff auf dem zweiten Platz gelandet. Leider verlor Guido diesen wichtigen Kampf und er musste die Heimreise enttäuscht und ohne den erhofften Kranz antreten.
Sebastian Greder erreichte bei seinem ersten auswärtigen Bergfest sogleich den Ausstich und zeigte sehr ansprechende Schwingerkost. Mit je zwei Gewonnenen, Gestellten und Verlorenen klassierte er sich auf einem Mittelfeldplatz. Mit der weiteren Erfahrung als Kranzschwinger darf von ihm an solchen Grossanlässen in Zukunft noch einiges erwartet werden.

Am Niklaus-Thut-Schwinget in Zofingen vertraten Werner Iten und Kevin Steinmann die Lenzburger Farben. Beide zeigten eine gute Leistung und gewannen je drei Gänge. Werner Iten klassierte sich dank guter Noten gar im fünften Schlussrang. Dazu herzliche Gratulation!

Mario - Stocker Thomas

Hombergschwinget 26.06.05

Mario Thürig wird seiner Favoritenrolle gerecht
Bereits im Anschwingen kommt es auf dem Homberg zum Duell der beiden einzigen Eidgenossen auf dem Platz Mario gegen den Zuger Alfred Iten. Mario ergreift sofort die Initiative und kann schon nach kurzer Kampfdauer einen Wyberhaken erfolgreich platzieren. Im zweiten Gang kann sich Thomas Notter lange gut verteidigen, doch muss er dann trotzdem kapitulieren. Christoph Bieri heisst der Gegner im dritten Gang. Es entwickelt sich ein hochstehender Kampf, der unentschieden endet. Auch gegen den defensiven Lukas Meier findet Mario heute nicht das richtige Rezept und stellt. Gegen Thomas Stocker gelingt Mario ein wunderschöner Kurz zur Qualifikation für den Schlussgang. Dort stellt sich ihm der blitzschnelle und quirlige Zuger Gast Theiler Beat in den Weg. Mario greift resolut an und kommt nach kurzer Kampfdauer mittels Gammen zum verdienten Sieg. Herzliche Gratulation!

Sebastian Greder kämpft lange Zeit an der Spitze mit und lässt sich auch vom Eidgenossen Iten Alfred nicht bezwingen. Nach fünf Gängen liegt er mit drei gewonnenen und zwei Gestellten Gängen weit vorne in der Rangliste. Zum wiederholten Male wird er im Kampf um den Spitzenplatz mit dem starken Baden-Brugger Christoph Bieri eingeteilt. Leider hat er auch diesmal noch nicht das richtige Rezept gefunden und fällt aufgrund der Niederlage noch auf den sechsten Rang zurück.
Iten Werner erging es ähnlich. Er kämpfte tapfer und fast hätte er den Kranzer und Lokalmatadoren Beni Gloor besiegt. Am Schluss bekam er es mit Studinger Mathias zu tun. Leider liess er sich gleich im ersten Zug überraschen und landete schliesslich auf dem achten Rang.


Nordwestschweizer Teilverbandsfest in Oberwil 12.06.05

Guido Thürig erneut in Topform
Guido startete gleich am Morgen furios mit einem Plattwurf gegen den Bündner Toni Rettich. Dieser Gang schien ihm Auftrieb zu geben. Schmid Rolf hatte im zweiten Gang ebenfalls keine Siegchance. Im dritten Gang wurde der ältere der beiden Thürig-Brüder mit Christian Stucki, dem Berner Riesen, in den Ring befohlen. Mit einem perfekten Kniestich konnte er sein Notenblatt um eine Zehn erweitern. Im vierten Kampf wartete bereits der nächste Gast. Es war dies Wittwer Thomas. Die beiden gingen beide voll auf Sieg aus, doch es gelang keinem der entscheidende Wurf, der Gang endete gestellt. Dank dem überzeugenden Sieg gegen dem Solothurner Marco Thomann mit Rechtsgammen qualifizierte sich Guido für den Schlussgang.
Sein Gegner hiess Thomas Zindel. Guido stand nach einem Kurzversuch sehr nahe am Sieg, doch Zindel konnte sich retten. Danach griff Guido sofort wieder an, doch er wurde ausgekontert und verlor einen weiteren Schlussgang. Trotzdem darf er stolz auf seine Leistung sein, weil er das beste Notenblatt aller Teilnehmer aufwies und nun zum dritten Mal beim eigenen Teilverbandsfest auf dem Ehrenplatz landete. Er erkämpfte sich am Sonntag seinen 20. Kranz.

Mario Thürig sichert sich seinen vierten Kranz in dieser Saison
Mario stellte zu Beginn gegen den Berner Stucki Christian. In der Folge machte er Boden gut und gewann gegen Nussbaumer Markus und Jakober Adrian. Dadurch bekam er es im vierten Gang wieder mit einem Gast zu tun. Der Gang gegen Rettich Toni verlief lange Zeit ereignislos, da beide eher auf Konter aus waren. Da Mario aber unbedingt in den Schlussgang wollte, griff er zuletzt voll an, was der routinierte Bündner auszunützen wusste und Mario auskonterte. Damit musste Mario seine Siegesambitionen leider frühzeitig begraben. Trotzdem sicherte er sich mit zwei überzeugenden Siegen im Ausstich gegen Meier Lukas und Barmettler Simon souverän den Kranz.

Weitere Lenzburger im Einsatz
Sebastian Greder wurde starke Konkurrenz zugeteilt. Nach dem Startunentschieden gegen Mahrer Jürg setzte es gegen Thomann Marco eine Niederlage ab. Danach brachte er sich gegen drei Nichtkranzer wieder auf Kranzkurs. Im entscheidenden Gang um den Kranz bekam er es mit dem Eidgenossen Banz Ueli aus der Innerschweiz zu tun. Sebastian suchte seine Chance, doch die unbestrittene Klasse der Favoriten setzte sich am Schluss durch und Sebastian musste die Heimreise ohne Kranz antreten.
Gleich erging es Werner Iten, der zwar noch den Kranzfestsieger Sutter Christoph stellte im vierten Gang, doch am Schluss fehlte auch ihm ein wenig das Wettkampfglück.
Kevin Steinmann und Joshua Büttler erreichten den Ausstich beide nicht. Doch sie sind noch jung und werden diesen Rückschlag sehr schnell verkraften.

Mario besiegt Guido im Schlussgang

Aargauer Kantonalschwingfest in Frick 5.6.05

Der Thürig-Express rollte unaufhaltsam
Die Gebrüder Thürig liessen am Sonntag in Frick nie einen Zweifel darüber aufkommen, welcher Name am Abend zuoberst auf der Rangliste zu finden sein würde.
Den Grundstein für den Grosserfolg legten die beiden Brüder bereits am Morgen, als beide gegen einen Eidgenossen gewinnen konnten. Kurz nacheinander packten beide ihren gefürchteten Wyberhaken aus, Bruno Dober gegen Mario und Damian Zurfluh gegen Guido hatten dem nichts entgegenzusetzen und verloren beide platt. Guido reihte in der Folge Sieg an Sieg gegen sehr starke Konkurrenz. Christoph Bieri verlor seinen einzigen Gang an diesem Tag gegen Guido mittels Wyberhaken ebenso wie der sehr schwer zu bezwingende Henzer Michael. Im Kampf um den Einzug in den Schlussgang wurde Guido Markus Hasler zugeteilt. Guido hatte gegen diesen Gegner noch nie gewinnen können. Trotzdem ging er entschlossen ans Werk und konnte den ehemaligen NWS-Sieger bereits im ersten Zug ebenfalls mit Wyberhaken bezwingen. Guido führte das Klassement mit fünf Siegen an und die Schlussgangteilnahme war Tatsache.
Mario war ebenfalls nicht zu stoppen. Im zweiten Gang gewann er gegen den wiedererstarkten Solothurner Emch Ueli, der ansonsten fünf Siege zu verzeichnen hatte. Dank dem dritten Plattwurf gegen Thomas Stocker führte Mario am Mittag mit dem Punktemaximum. Dies bescherte ihm am Nachmittag im vierten Gang die Spitzenpaarung mit Christian Studinger. Mario griff zwar unentwegt an, doch weil ihm ein gestellter reichte, tat er dies nicht ganz mit dem letzten Risiko und so endete die Partie remis. Um den Schlussgang bekam er es mit Meier Lukas zu tun, der dem Wyberhaken nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hatte und verlor.
Es kam also zum familieninternen Schlussgang. Dies ist sicher eine ganz spezielle Affiche und sehr selten bei Kranzfesten. Die beiden Brüder kennen sich natürlich auswendig. Wer nun aber annahm, dass es deshalb zu einem Gestellten kommen könnte, der irrte. Weil zwei ausgesprochene Angriffsschwinger im Ring standen, ging es sofort zur Sache. Mario griff mit einem Rechtsgammen an und konnte Guido sogleich bezwingen.
Herzliche Gratulation dem Sieger zum zweiten Kranzfestsieg! Obwohl die Thürigs an diesem Tag den Grundstein für eine Viehzucht gelegt hatten - Mario gewann den Siegermuni Sämi und Guido als Drittplatzierter das Rind Adler - verkauften die beiden Studenten ihre Lebendpreise gleich wieder und nahmen sehr gerne das Geld.

Drei Lenzburger Kranzgewinner

Sebastian Greder bestätigt seinen ersten Kranz eindrücklich
Der Lenzburger Neukranzer Sebastian Greder bestätigte seinen ersten Kranzgewinn vom Baselstädtischen auf eindrückliche Art und Weise. Trotz eines der besten Notenblätter landete Greder vier Siege und war bis zum letzten Gang immer an der Ranglistenspitze anzutreffen. Er bekam nur einen einzigen Nichtkranzer zugeteilt und gewann daneben gegen die drei Kranzschwinger Thomann Manuel, den Gast aus dem Kanton Schwyz Müller Manfred und gegen Erni Marc im fünften Gang. Er hatte also bereits nach fünf Gängen den Kranz auf sicher, was natürlich immer ein besonders schönes Erlebnis ist. Im letzten Kampf gegen Christoph Bieri winkte Greder sogar ein Lebendpreis, doch der starke Baden-Brugger bezwang Sebastian souverän und landete seinerseits auf Rang drei. Für Sebastian war am Ende der sechste Rang und er war sichtlich zufrieden. Herzliche Gratulation!

Weitere hoffnungsvolle Lenzburger
Der Seoner Werner Iten ist für jeden bestandenen Kranzschwinger ein unangenehmer Gegner, dies ist hinlänglich bekannt. Er zeigt häufig bemerkenswerte Leistungen, doch ist er leider manchmal noch etwas zu unkonstant für einen Kranzgewinn. Weil er am Morgen gegen die beiden Nichtkranzer Aebi Stefan und Schnell Mathias die entscheidenden Punkte verlor, reichte es am Abend leider noch nicht für einen Kranz. Es fehlte allerdings nur ein halber Punkt, weil er im letzten Gang noch den Kranzschwinger Brunner Lukas bezwingen konnte.
Auch auf sehr gutem Weg befindet sich Kevin Steinmann. Der noch nicht 16-jährige Villmerger ist praktisch an jedem Schwingfest für drei Siege gut und zeigt eine sehr konstante erste Aktivsaison. Dass er sich bereits so gut in Szene setzen kann, hat er seinem grossen Trainingsfleiss zu verdanken. Es ist zu hoffen für den Schwingklub Lenzburg, dass er so weiter macht und in absehbarer Zukunft auch vor die Kranzjungfern treten kann.
Sein erstes Schwingfest hat am Sonntag Joshua 'Joshi' Büttler aus Birr absolviert. Er trainiert noch nicht allzu lange und hat erste Erfahrungen an einem Schwingfest gesammelt. Dabei hat er auch einen ersten Sieg feiern können, doch für den Ausstich hat es nicht ganz gereicht. Doch mit der weiteren Erfahrung hat er sicher noch viel Potenzial.


Solothurner Kantonalschwingfest in Mümliswil

Am letzten Sonntag fand in Mümliswil nach Regen in der Früh, das Kantonalschwingfest bei bester Witterung statt. Es war sehr erfreulich, dass über 140 Schwinger an diesem Wettkampf teilnahmen. Der Aargauer Verband hat zweifelsohne die grösste Leistungsdichte in der Nordwestschweiz. Trotzdem hat es das Einteilungsgericht mit manch fragwürdiger Einteilung zustande gebracht, zwei Klubkameraden vom Schwingklub Solothurn in den Schlussgang zu bringen. Christoph Sutter konnte diesen gegen Christian Probst nach gut zehn Minuten für sich entscheiden.

Schlechter Start für Mario Thürig
Mario wurde am Morgen mit dem potentiell stärksten Gast Käser Jörg eingeteilt. Er schwang in diesem Gang sehr stark und brachte Jörg an den Rand einer Niederlage. Es brauchte jedoch nur eine ganz kurze Unaufmerksamkeit von Mario, die Jörg sofort ausnützte und ihn mittels einem direkten Wyberhaken auf den Rücken beförderte. Diese Niederlage brachte Mario ein bischen aus der Fassung. Im zweiten Gang war er gegen Meier Roman klar favorisiert. Er griff auch sofort an, jedoch zu wenig resolut, was Roman die Möglichkeit gab, zum Konterschlungg anzusetzen und zu reüssieren.
Um den Kranzerfolg noch zu bewerkstelligen, musste Mario in der Folge alle Gänge gewinnen. Er gab sich keine Blösse mehr und gewann alle vier Gänge souverän. Erwähnenswert vor allem noch der Sieg im letzten Gang gegen den Gast Stucki Bruno. So landete Mario als bester Lenzburger im sechsten Rang.

Guido Thürig verpasst Podestplatz im letzten Gang
Für Guido beginnt der Tag mit dem Gestellten gegen Zindel Thomas. Im zweiten Gang folgt der diskussionslose Sieg gegen Kunz Stefan. Im dritten Gang heisst der Gegner Sempach Matthias. Ein sehenswerter Kampf entwickelt sich und Guido ist nahe am Sieg, doch leider fehlt das nötige Glück. Die nächsten zwei Gegner gewinnt Guido souverän. Im letzten Gang kommt es erneut zum Duell mit Rohrer Martin um einen absoluten Spitzenplatz, wie schon am Baselstädtischen. Weil beide mit einem Gestellten den Kranz auf sicher haben, wird nicht mit vollem Risiko geschwungen, das Remis wird Tatsache. Guido klassiert sich im letzten Kranzrang als Siebter.

Bei seinem ersten Kranzfest als Kranzschwinger klassierte sich Sebastian Greder einen Punkt hinter den Kranzrängen. Er hätte im fünften Gang Markus Birchmeier bezwingen müssen, um noch eine Chance auf den Kranz zu haben. Dies gelang nicht und so musste er die Heimreise ohne Kranz mit drei Siegen und einem Unentschieden, bei zwei Niederlagen, antreten. Am Aargauer Kantonalen wird er sicherlich wieder die besseren Karten besitzen.
Kevin Steinmann konnte ebenfalls drei Gänge gewinnen und sich so im Mittelfeld klassieren, was für ihn sicherlich ein gute Leistung ist. Er ist noch keine 16 Jahre alt, aber er kann bereits gut mit den Aktiven mithalten.
Den Ausstich leider verfehlt hat André Häusermann, der sein Potential diesmal leider nicht ganz optimal ausschöpfen konnte.

Erster Kranzfestsieg für Mario

Durchschlagender Erfolg für den Schwingklub Lenzburg beim Baselstädtischen Schwingertag

Der Auffahrtstag 2005 wird den Anhängern des Schwingklubs Lenzburg noch lange in bester Erinnerung bleiben. Gleich drei Kränze und den Tagessieg gingen an Vertreter unseres Schwingklubs.

Mario Thürig nach Starniederlage souverän
Für Mario begann der Wettkampf am Morgen in der Sandgrube in Basel denkbar schlecht. Gegen den Eidgenossen Markus Bolz musste er sich nach kurzer Gangdauer geschlagen geben. Diese Niederlage brachte ihn jedoch nicht aus dem Konzept und mit seiner offensiven, attraktiven Schwingweise setzte er zu einer imposanten Aufholjagd an. Der erste, der daran glauben musste war der Solothurner Christian Probst. Dann gewann Mario mittels seinem gefürchteten Wyberhaken platt gegen Fischer Thomas. Im vierten Gang dann der wohl entscheidende Gang gegen den Berner Gast Thomas Zaugg. Obwohl sich dieser sehr passiv verhielt, griff der Möriker Eidgenosse unentwegt an und konnte nach drei Minuten zu einem schönen Kurzzug ansetzen, der ihm wiederum eine Maximalnote eintrug.
Um sich für den Schlussgang zu qualifizieren musste er gegen Thomann Marco gewinnen und er tat dies souverän nach kurzer Kampfdauer. Der Schlussgang selber dauerte nur 14 Sekunden gegen Studinger Mathias, welcher auch auf einen hohen Kurzzug hin ins Sägemehl gebettet wurde. Herzliche Gratulation dem Sieger zum ersten Kranzfestsieg!

Sebastian Greder mit erstem Kranz
Endlich durfte sich Sebastian Greder seinen ersten Kranz aufsetzen lassen, nachdem er in der Vergangenheit vor allem von der Einteilung nicht immer begünstigt worden war. Auch am Donnerstag hatte er ein schweres Pensum zu absolvieren mit vier Kranzschwingern, doch diesmal liess er sich nicht von der Erfolgsstrasse abbringen und konnte am Schluss reüssieren.
Im Anschwingen durfte sich Sebastian gegen zwei Nichtkranzer wie schon so oft zwei Siegeskreuzlein auf das Notenblatt schreiben lassen. In der Zwischenrangliste brachte ihn dieser Umstand natürlich ganz an die Spitze und so hatte er im dritten Gang gegen den starken Bieri Christoph anzutreten. Er verlor diesen Gang, doch es sollte die einzige Niederlage an diesem Tag bleiben. Gegen Nussbaumer Markus lautete das Resultat unentschieden. Doch gegen den erfahrenen Kranzschwinger Odermatt Leo konnte er einen Sieg landen und er hatte nun vor dem letzten Gang eine sehr gute Ausgangslage, aber es musst noch ein Sieg her. Als Gegner wurde ihm der Solothurner Nussbaumer Adrian zugeteilt. Nach etwa der Hälfte des Kampfes konnte Sebastian seinen Siegeswurf anbringen und hatte Gewissheit, in diesem Augenblick seinen ersten Kranzgewinn bewerkstelligt zu haben. Er schrie seine Freude laut hinaus und konnte jubeln. Herzliche Gratulation dem Neukranzer!

Guido Thürig im dritten Rang
Mario's älterer Bruder Guido startete ebenfalls schlecht mit der Niederlage gegen Thomas Zaugg. Doch auch er liess eine Aufholjagd folgen. Der Reihe nach bettete er Löw Christoph, Lisser Ueli, Glaus Martin und Meier Niklaus platt ins Sägemehl. Vor allem der Sieg gegen Glaus Martin war sehr wichtig, da dieser bereits drei Siege auf seinem Konto hatte. Nach fünf Gägen war Guido zusammen mit Mario und Studinger Mathias im ersten Rang klassiert. Das Kampfgericht entschied sich jedoch für die anderen beiden als Schlussgangteilnehmer. So musst Guido im letzten Gang gegen Rohrer Martin antreten und hätte mit einem Sieg ebenfalls noch den ersten Rang erreichen können. Doch sein prompter Angriff gleich zu Beginn des Kampfes wurde vom Freiämter gekontert und er fiel noch auf den dritten Rang zurück.
Werner Iten und Kevin Steinmann zeigten ebenfalls gute Leistungen und konnten sich mehrfach gut in Szene setzen. Vor allem Werner beginnt immer häufiger bestandene Kranzschwinger zu ärgern und wird in Zukunft sicher auch ein Kranzanwärter sein.

Sieg für Steinmann Yves

Schachenschwinget in Aarau vom 1.5.05

Bei idealem Festwetter fand am Sonntag im Aarauer Schachen der Frühjahrsschwinget des ansässigen Schwingklubs statt. Es entwickelte sich ein schönes Schwingfest mit guter Atmosphäre. Etwas mangelhaft war leider der Ablauf und so entstanden immer wieder längere Pausen und so wurde es spät bis der Schlussgang der Aktiven ausgetragen werden konnte.
Wie man der Freitagspresse der letzten Woche entnehmen konnte, war das Ziel für den Schwingklub Lenzburg an diesem Kräftemessen klar, der Sieger sollte aus den eigenen Reihen kommen.
Genau so ist es nun auch gekommen. Mario Thürig ist der verdiente Sieger, er bezwang im familieninternen Schlussgang seinen älteren Bruder Guido. Der Eidgenosse wurde seiner Favoritenrolle gerecht und musste nur gegen Thomas Notter die Punkte teilen. Alle anderen Gänge entschied er souverän für sich unter anderem im Anschwingen gegen den Vorjahressieger Inderbitzin Kaspar und gegen Studinger Christian. Dem Sieger herzliche Gratulation!

Nebst dem Sieger zeigte auch Guido Thürig eine gute Leistung mit vier Siegen und der Punkteteilung gegen Christoph Bieri. Am Schluss reichte es für den guten dritten Rang.
Eine Bestätigung für seine erstaunliche Leistung auf dem Guggibad lieferte der zähe Werner Iten, welcher sich im guten siebten Rang platzieren konnte. Er bewerkstelligte dies mit einem wunderschönen Kurzzug gegen den wirbligen Matthias Arnold im letzten Gang.
Gleich dahinter reihte sich Sebastian Greder ein, der an diesem Tag sogar noch um den Einzug in den Schlussgang kämpfen konnte, nachdem er im vierten Gang Niklaus Meier unter die Verlierer reihen konnte. Er wurde aber in den letzten zwei Gängen einmal mehr sehr hart eingeteilt und musste zwei Niederlagen einstecken.

Im Amag-Cup konnten wir uns wieder auf den zweiten Rang verbessern, auf Kosten der Freiämter. In dieser Klubwertung führt nun der Schwingklub Baden-Brugg.

Sehr erfolgreich kämpften auch unsere Jungschwinger. Alpiger Nick bei den Jüngsten und Steinmann Yves konnten ihre Kategorien für sich entscheiden. Herzliche Gratulation unseren beiden Nachwuschstalenten. Weitere Zweige gewannen Alpiger Rico, Gischig Cédric und Graber Colin. Für unseren Jüngsten war es der erste Zweig, den er sich mit seiner aufopfernden Kampfweise redlich verdient hat.


Schwingerbrunch vom 24. April 2005

Als Dank für die Mithilfe am Hallenschwinget in Egliswil lud der Schwingklub Lenzburg Helfer und Sponsoren wiederum zu einem Schwingerbrunch ein. Diesmal fand der Brunch im Wohlfahrtshaus der Jura-Cement-Fabriken in Wildegg statt. Rund 80 Schwingerfreunde nahmen an diesem gemütlichen Anlass teil. Das reichhaltige Buffet liess bei einigen die guten Vorsätze von anfangs Jahr endgültig vergessen. Für die musikalische Unterhaltung war das Schwyzerörgeli-Duo Gebrüder Schüler besorgt.

Der Präsident Peter Wüst bedankte sich bei allen Helfern und Sponsoren für die Unterstützung des Hallenschwingets in Egliswil. Der diesjährige Hallenschwinget war sowohl sportlich, wie organisatorisch, aber auch finanziell ein voller Erfolg. Aufgrund eines Schätzspieles wurden die übrig gebliebenen Preise des Hallenschwingets unter den Teilnehmern verteilt. So musste das Gewicht des gesamten Vorstandes geschätzt werden. Der Vorstand des Schwingklubs Lenzburg wiegt angezogen und nach einem kräftigen Frühstück 725 kg. Diese Zahl erriet Robert Schimmer auf das Kilo genau.

Nach und nach löste sich die gemütliche Runde auf. Einige wagten sich am Nachmittag noch auf die nassen Schwingplätze, um unsere Schwinger zu unterstützen. An dieser Stelle danken wir den Organisatoren dieses gemütlichen Schwingerbrunches herzlich.


Guggibadschwinget 24.4.05

Leider musste das Guggibadschwinget am vergangenen Sonntag bei nicht optimalen Witterungsbedingungen ausgetragen werden, nachdem es bereits um eine Woche verschoben worden war.
Der Schwingklub Lenzburg war mit fünf Schwingern im Freiamt vertreten. Es waren dies: Sebastian Greder, Werner Iten, Kevin Steinmann, André Häusermann und Guido Thürig.
Diese Fünf hatten sich am Morgen zum Ziel gesetzt, die Führung im Amag-Cup zu verteidigen. Dies gelang leider nicht. Guido Thürig zog einen rabenschwarzen Tag ein, nachdem er am Morgen eigentlich noch vielversprechend begonnen hatte (-Strebel, +Studinger Ch.). Am Nachmittag handelte er sich jedoch drei Niederlagen ein.
Besser in Szene zu setzen vermochte sich der Seoner Werner Iten, der sich im guten 5. Rang klassieren konnte mit nur einer Niederlage. Besonders aufgefallen ist er durch seine aufopfernde Kampfweise gegen Christian Studinger, der ihn trotz der massiven körperlichen Überlegenheit nicht zu bezwingen vermochte.
Etwas glücklos kämpfte Sebastian Greder, dem in dieser Saison einiges zuzutrauen ist. Er hatte ein hartes Programm zu absolvieren mit vier Kranzschwingern. Man sieht gut, dass er diesen absolut ebenbürtig ist, so sind die Remis eine logische Folge. Mit etwas mehr Wettkampfglück darf man sich von ihm in diesem Jahr einen Kranzerfolge erhoffen.
Wie schon in Egliswil sind auch auf dem Guggibad unsere beiden Nachwuchshoffnungen Kevin Steinmann und André Häusermann positiv in Erscheinung getreten. Sie sicherten sich eine gute Mittelfeldklassierung mit 55.00 Punkten. Es ist zu hoffen, dass sie weiterhin solide Resultate erzielen können und mit der zunehmenden Erfahrung wird der erste Exploit gegen ganz oben sicherlich nur eine Frage der Zeit sein.
Im Amag-Cup konnte der Schwingklub Freiamt nicht zuletzt dank hoher Teilnehmerzahl die Führung übernehmen. Baden-Brugg konnte den zweiten Platz behaupten. Wir sind leider auf den dritten Rang zurückgefallen. Die Lage präsentiert sich jedoch noch alles andere als aussichtslos und die nächste Chance auf den Thron zurückzukehren folgt bereits am nächsten Sonntag beim Schachenschwinget in Aarau.
Dann wird auch unser stärkster Trumpf, der Eidgenosse Mario Thürig wieder am Start sein. Er war am vergangenen Sonntag beim Landessenderschwinget unseres Partnerklubs Surental engagiert. Dabei zeigte Mario eine eindrückliche Leistung mit dem 2.Rang und vier Gewonnenen und zwei Gestellten Gängen. Besonders gefreut haben wird ihn, dass er dieses Resultat gegen starke Gegner erreicht hat (- Müller Alain, + Kathriner Reto, + Imboden Roger, + Erni Josef, - Muff Stefan, + Scheidegger Roger). Endlich konnte er auch gegen Kathriner Reto als Sieger vom Platz gehen, nachdem er gegen diesen Gegner bislang immer unterlegen war. Herzliche Gratulation!

Guido Sieger des Seetaler Hallenschwingets

Guido Thürig siegt am Seetaler Hallenschwinget

Guido Thürig hat zum ersten Mal den Seetaler Hallenschwinget in Egliswil gewonnen. Im Schlussgang besiegte er in der fünften Minute Patrick Huber, nachdem er im vierten Gang demselben Gegner noch unterlegen war.
Guido Thürig startete bereits am Morgen verheissungsvoll mit dem Sieg über den Freiämter Martin Rohrer. In der Folge landete er zwei überzeugende Siege über Marc Erni und Thomas Stocker, bis er schliesslich im vierten Kampf wie erwähnt gegen Patrick Huber kapitulieren musste. Im Kampf um den Schlussgang besann er sich jedoch wieder auf seine Stärken und konnte mittels Kurz Thomas Notter platt bezwingen und so einen Schlussgang zweier Kameraden vom Schwingklub Baden-Brugg verhindern.
Zweitbester Lenzburger Schwinger wurde Sebastian Greder als Dritter. Um diesen Spitzenplatz zu erhalten, bezwang er im sechsten Gang den Kranzer Matthias Studinger. Er wurde mit zwei weiteren Kranzschwingern eingeteilt, mit denen er die Punkte teilte.
Wegen einer kurz vor dem Wettkampf zugezogenen Schulterverletzung, war der Neueidgenosse des Schwingklubs Lenzburg Mario Thürig noch nicht in Topform. Mit drei Siegen gegen Andreas Henzer, Samuel Schaffner und Stephan Studinger klassierte er sich im vierten Rang. Gebremst wurde Mario von den Kranzschwingern des Schwingklubs Baden-Brugg Patrick Huber, Christoph Bieri und Thomas Notter durch drei gestellte Gänge.
Auch die drei übrigen Schwinger des Schwingklubs Lenzburg leisteten ihren Beitrag dafür, dass der Schwingklub Lenzburg die Führung im neu lancierten AMAG-Cup übernehmen konnte. Werner Iten und André Häusermann wurden mit 55.50 Punkten Neunte. Werner Siegte unter anderem gegen den Kranzer Beni Gloor. Überraschend gut hielt sich unter den 59 Schwingern André Häusermann. Kevin Steinmann erreichte mit drei Siegen und drei Niederlagen den zehnten Rang.
Bei den Jungschwingern war die Beteiligung mit nur 73 Teilnehmern etwas schwach. Trotzdem boten die jungen Talente interessanten Schwingsport.
In zwei der vier Kategorien stellte der Schwingklub Lenzburg den Sieger. Bei den Jüngsten reüssiert Nick Alpiger aus Staufen mit sechs einwandfreien Siegen. Es war dies sein erster Festsieg. Bei den Jahrgängen 92/93 kamen beide Schlussgangteilnehmer aus dem heimischen Schwingklub. Yves Steinmann setzte sich gegen Rico Alpiger durch und hat nun schon mehr als vierzig Jungschwingertage für sich entscheiden können. Die Kategoriensieger erhielten als Gabe jeweils ein Schaf und freuten sich natürlich gebührend über ihre Lebendpreise.
Der Schwingklub Lenzburg holte insgesamt 7 Zweige. Die erfolgreichen Talente heissen Alpiger Nick, Holliger Dario, Alpiger Gian, Graber Jonas, Steinmann Yves, Alpiger Rico und Gischig Cédric, der sich besonders freuen durfte, da er seinen ersten Zweig eroberte.

Interview mit Mario Thürig

Mario Thürig aus Möriken erkämpfte sich am letzten Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Luzern den Eidgenössischen Kranz. Er ist nun mit knapp zwanzig Jahren momentan der jüngste Eidgenössische Kranzschwinger. Für das Jahresprogramm wurde ein Interview mit dem erfolgreichsten Schwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung geführt.

TWü: Mario, du bist im Moment verletzt. Um was für eine Verletzung handelt es sich?
Mario: Ich habe am 2. Februar im Training einen doppelten Bänderriss am rechten Fuss erlitten. Zur Genesung gehe ich gerade momentan dreimal in der Woche zur Physiotherapie. Ich hoffe Mitte März wieder mit dem Schwingtraining beginnen zu können. Bis zum Seetaler Hallenschwinget werde ich aber bestimmt wieder fit sein.

TWü: Was hast du dir für die Schwingsaison 2005 vorgenommen?
Mario: Für die Saison 05 habe ich mir keine grossen Ziele vorgenommen. Ich konzentriere mich immer auf das nächste Schwingfest. Wichtigstes Schwingfest ist für mich in diesem Jahr das Unspunnenschwingfest anfangs September in Interlaken, an welchem das erste und letzte Mal in diesem Jahr die besten Schwinger der Schweiz aufeinander treffen werden.

TWü: Glaubst du, dass deine Gegner anders gegen dich schwingen werden, nachdem du im vergangenen Jahr den Rang eines Eidgenössischen Kranzschwingers erlangt hast?
Mario: Einfacher wird es für mich auf den Schwingplätzen bestimmt nicht. Ich vermute, dass meiner Gegner eher defensiver gegen mich schwingen werden und sich mit einem gestellten Gang gegen mich zufrieden geben werden. Ich habe keine Angst, den Eidgenössischen Kranz nicht bestätigen zu können. Denn eigentlich habe ich mich schon mit meinen Leistungen vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Luzern bestätigt.

TWü: Welche Ziele hast du dir für deine weitere Karriere als Aktivschwinger vorgenommen?
Mario: Ich möchte mich an der Spitze der Nordwestschweizer Schwinger etablieren. Wichtigstes Fernziel ist das Eidgenössische Schwingfest in Aarau im Jahr 2007, an welchem ich meine Leistung von Luzern noch übertreffen möchte. Ausserdem möchte ich noch meinen ersten Sieg an einem Kranzschwingfest realisieren.

TWü: Wie siehst du die Zukunft des Schwingens?
Mario: Das Schwingen sollte sich entlang den von der Tradition vorgegebenen Bahnen weiterentwickeln. Trotzdem sollte der Sport offener werden. Der Eidgenössische Schwingerverband sollte das strenge Werbeverbot lockern. Der einzelne Schwinger sollte individuell Werbung machen dürfen, damit er seine Ausgaben, die er durch das aufwendige Training hat, wieder zurückbekommt. Zu viel Geld sollte aber nicht im Spiel sein, sonst geht möglicherweise die gute Kameradschaft, die zwischen den Schwingern herrscht, verloren.

TWü: Um in der vergangenen Saison erfolgreich zu sein, hast du einen aussergewöhnlich grossen Trainingsaufwand betrieben. Wie viel und was hast du trainiert?
Mario: In einer normalen Woche trainierten ich und mein Bruder Guido sieben Mal. In einer harten Woche trainierten wir neun Mal und in einer Erholungswoche fünf Mal. Wir haben uns sehr vielseitig auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet. Wir haben nicht nur im Schwingkeller Schwingen geübt, sondern auch viel Krafttraining gemacht. Daneben haben wir aber auch an unserer Ausdauer und an unseren koordinativen Fähigkeiten gearbeitet.

TWü: Hast du auch auf die Ernährung geachtet? Ich erinnere mich daran, dass du nach dem Eidgenössischen Schwingfest zum ersten Mal seit einem halben Jahr wieder Pommes Frites gegessen hast.
Mario: Ich habe nicht einen strikten Ernährungsplan befolgt. Ich habe einfach darauf geachtet, vor allem Kohlenhydrate und Eiweisse zu essen, dafür möglichst wenig Fett zu mir zu nehmen. Auch habe ich auch auf den Konsum von Süssigkeiten weitgehend verzichtet.

TWü: Was war bisher die grösste Enttäuschung in deiner Karriere?
Mario: Das war der doppelte Kieferbruch, den ich am Aargauer Kantonalschwingfest in Muhen im Jahr 2002 erlitten habe.

TWü: Ist es ein Vor- oder ein Nachteil, dass dein Bruder Guido auch ein guter Schwinger ist?
Mario: Dass mein Bruder auch schwingt, ist ein grosser Vorteil. Wir spornen uns gegenseitig an, unterstützen und motivieren uns an den Schwingfesten. Dass Guido auch ein Spitzenschwinger ist, hat auch den Vorteil, dass wir uns gegenseitig die guten Gegner wegnehmen. Wer gegen Guido schwingen muss, muss dann nicht mehr gegen mich antreten und umgekehrt. Das wir zwei gute Schwinger sind, hat dazu geführt dass der Schwingklub Lenzburg an der Spitze der stärkste Klub der Nordwestschweiz ist.

Jahresrückblick Aktive 2004

Ein ausgezeichnetes Jahr hatten im Jahr 2004 die Aktivschwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung. Herausragend war der Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Luzern durch Mario Thürig.

Der vom Schwingklub Lenzburg und Umgebung organisierte Seetaler Hallenschwinget bildete den Saisonauftakt der Aargauer Schwingersaison. Im Schlussgang kam es zum Bruderduell zwischen Mario und Guido Thürig, das Mario für sich entscheiden konnte.
An den verschiedenen Kranzschwingfesten während der Saison holten Mario und Guido Thürig aus Möriken je fünf Kränze. Mario gewann den Kranz am Brünig-Schwinget, am Weissenstein-Schwinget, am Nordostschweizer Schwingertag in Chur, am Aargauer Kantonalschwingfest und am Baselstädtischen Schwingertag.
Guido Thürig glänzte besonders am Basellandschaftlichen Kantonalschwingfest in Bennwil. Er gewann sein erstes Kranzschwingfest, nachdem er sich zuvor gegen die besten Schwinger der Nordwestschweiz durchsetzen konnte. Seine weiteren Kränze erkämpfte er am Nordwestschweizerischen Schwingfest, am Luzerner Kantonalschwingfest, am Baselstädtischen Schwingertag und am Aargauer Kantonalschwingfest.
Sebastian Greder aus Niederrohrdorf verpasste an mehreren Schwingfesten knapp den Kranz. Er erlebte aber die mit Abstand beste Saison seiner bisherigen Karriere. Auch Werner Iten aus Seon steigerte sich gegenüber dem Vorjahr.
Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest setzten sich die beiden Vertreter des Schwingklubs Lenzburg ganz unterschiedlich in Szene. Mario Thürig klassierte sich mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen im letzten Kranzrang. Im letzten Gang bewerkstelligte er die notwendige Maximalnote gegen den Entlebucher Daniel Bachmann. Somit ist Mario Thürig aus Möriken der fünfte Eidgenössische Kranzschwinger in der Geschichte des Schwingklubs Lenzburg. Guido Thürig schied nach dem ersten Tag mit drei Niederlagen und einem Sieg aus. Der Grund dafür war eine beim Abschlusstraining erlittene Verletzung. (TWü)

Lenzburg Jungschwinger 2005

Jahresrückblick Jungschwinger 2004

Eine starke Saison hatten im 2004 die Jungschwinger des Schwingklubs Lenzburg. Sie erkämpften sich gesamthaft 40 Zweige und dreizehn Festsiege.
Erfolgreichster Schwinger war in dieser Saison der fünfzehnjährige Kevin Steinmann aus Villmergen. Er dominierte eindrücklich seine Alterskategorie in der Nordwestschweiz. Er siegte sowohl am Aargauer als auch am Nordwestschweizer Jungschwingertag. Insgesamt gewann er an acht Jungschwingertagen.
Erfolgreich war auch sein jüngerer Bruder Yves, der sich insgesamt elf Mal einen Zweig holte. Rico Alpiger gewann in seiner Kategorie am Nordwestschweizerischen Jungschwingertag und erkämpfte sich insgesamt acht Zweige. Daneben gewann er noch an vier weiteren Jungschwingertagen. Erfolgreich waren auch Jonas Graber mit sieben, André Häusermann mit vier, Gian Alpiger und Nick Alpiger mit je zwei Zweigen. (TWü)

(© by Thomas Wüst) Unsere Jungschwinger mit ihrem Betreuer Niklaus Alpiger



28.3.05

Schwingklub Lenzburg jetzt auch im Word Wide Web!

Unsere Homepage ist jetzt aufgeschaltet. Es ist unser Ziel Interessenten, Fans, Gönner und auch Mitglieder immer auf dem neuesten Stand über unseren Verein zu halten. Unter der Rubrik News werden vor allem Berichte über Wettkämpfe unserer Schwinger zu finden sein.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Surfen auf unserer Homepage!