26. 06. 2011

Seeländisches Schwingfest in Täuffelen

Guido mit Kranz – Werner Iten mit starker Leistung

Die Aktiven des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung durften am letzen Juni-Sonntag als Gästeschwinger am Seeländischen Schwingfest in Täuffelen teilnehmen. Sechs Lenzburger waren startberechtigt. Da mit Mario Thürig, Lukas Beeler sowie Kevin und Yves Steinmann gleich vier von zehn Aktivschwingern aus gesundheitlichen Gründen nicht einsatzfähig waren, mussten die übrigen sechs an die Arbeit.
Mit dem Eidgenossen Guido Thürig stand vor allem noch einer im Einsatz, der in der Lage war, den Schwingklub Lenzburg bei den Besten zu vertreten. Was ihm durchaus auch gelang. Zum Anschwingen durfte er gegen den einheimischen Florian Gnägi antreten. Der kräftige Turnerschwinger gilt seit dem vergangenen Eidgenössischen als bester Nichteidgenosse der Schweiz. Da beide Kontrahenten nicht alles riskierten, trennten sie sich schlussendlich unentschieden. Im zweiten Gang besiegte er Mario Bühler, gegen den er am letzten Berner Kantonalschwingfest in Adelboden noch unterlag, mit Kurz platt. Nach einer weiteren Maximailnote durch einen Sieg mit Wyberhaken gegen den Emmentaler Jakob Aeschbacher war Guido bei der Mittagspause wieder an der Ranglistenspitze dran. Erwartungsgemäss wurde Guido nun ein absoluter Spitzenschwinger zugeteilt, der den Fremdling von der Ranglistenspitze entfernen sollte. Infolgedessen hiess Guidos Gegner im vierten Gang Kilian Wenger. Mit einem dynamischen Kurzzug wurde der Lenzburger vom Schwingerkönig zurückgebunden. Im Ausstich wurden Guido Fredy Burger und Marcel Bremgartner zugeteilt. Zwei Kranzschwinger, die einem Schwinger von der Klasse von Guido keine allzu grossen Probleme bereiteten. Dank zwei Maximalnoten klassierte sich Guido schlussendlich mit 57.25 im Dritten Rang.
Neben dem Eidgenossen zeigte auch Werner Iten eine starke Leistung. Im ersten Gang unterlag er dem einheimischen Beat Kocher. Dank zwei Siegen gegen die Nichtkranzer Adrian Wüthrich und Thierry Heeb war der Seoner zur Mittagspause wieder bei den Leuten. Im vierten Gang erkämpfte sich Werner eine überraschende Punkteteilung gegen den starken einheimischen Kranzschwinger Dominic Bloch. Dank einem weiteren Sieg gegen den Nichtkranzer Martin Niederhäuser, durfte Werner zum ersten Mal in dieser Saison um den Kranz kämpfen. Als auswärtiger Noname wurde Werner mit Niklaus Zenger ein starker Gegner zugeteilt. Der Berner Oberländer hat am vergangenen Eidgenössischen den Kranzgewinn nur um 0.25 Punkte verpasst. Nach hartnäckigem Widerstand setzte sich der bekanntere Schwinger in der letzten Minute durch. Trotzdem gelang dem Seoner Leichtgewicht der beste Wettkampf in dieser Saison.
Sebastian Greder kam den ganzen Tag nicht richtig in Fahrt. Er konnte nur einer seiner sechs Gegner bezwingen. Die drei Jungen Gian Alpiger, Jonas Graber und Dominik Meier hatten es schwer. An den Kranzfesten im Bernbiet hat es nicht so viele junge Schwinger im Teilnehmerfeld, die in ihrer Reichweite sind. Am besten schlug sich Jonas Graber mit zwei Siegen. Gian Alpiger erreichte ein Sieg, zwei Gestellte und drei Niederlagen. Trotz einer Niederlage mehr erreichte Dominik Meier die gleiche Punktzahl wie Gian. Nach der Mittagspause gab die Wettkampfleitung bekannt, dass alle Teilnehmer sechs Gänge zu absolvieren hätten, was die drei Jungen vor dem vorzeitigen Wettkampfende bewahrte.
Seeländisches 2011 Rangliste
Seeländisches 2011 Statistik

26. 06. 2011

Lenzburger in Aarau

Aargauer Kantonaler Nachwuchsschwingertag in Aarau

Sieben Zweige für den Schwingklub Lenzburg


13 Lenzburger Nachwuchsschwinger nahmen bei herrlichem Hochsommerwetter am Aargauer Kantonalen Nachwuchsschwingertag in Aarau teil. Am meisten konnte Nachwuchsschwinger-Routinier Nick Alpiger aus Staufen brillieren. Er qualifizierte sich in der Kategorie der Schwinger mit den Jahrgängen 1996 und 1997 für den Schlussgang. Wie sein Kontrahent im Schlussgang, der Aarauer Tobias Widmer, erkämpfte sich Nick zuvor vier Siege und ein Unentschieden. Im Schlussgang setzte sich der grossgewachsene Westaargauer gegen den Vertreter des Schwingklubs Lenzburg durch. Durch die Niederlage fiel er noch auf Rang fünf zurück. In der gleichen Kategorie eroberten sich auch Lukas Räber und Lars Aerni die begehrte Auszeichnung. Ihr grosses Können beweist die Tatsache, dass beide für ihre Siege von den Kampfrichtern immer die Maximalnote erhielten. Leider verpasste Christian Siegrist in dieser Kategorie wegen Niederlagen gegen drei Nachwuchsschwinger, die ein Jahr älter sind, die Auszeichnung.
Zu den Besten in seiner Kategorie zählte wieder einmal Colin Graber aus Schafisheim. Mit vier gewonnen und zwei gestellten Gängen erreichte er Rang 3b. Der unerfahrene Robert Steger aus Mägenwil war noch nicht in der Lage an der Spitze mitzukämpfen.
Bei den Knaben, die im neuen Jahrhundert geboren wurden, erkämpften sich Mathias Pfulg aus Staufen und Mischa Villiger aus Niederrohrdorf die Auszeichnung. Wegen einer Niederlage im letzten Gang verpasste Lukas Meier aus Dottikon den Zweig. Eine gute Leistung zeigte auch Andri Casanova aus Seengen in der gleichen Kategorie. Er blieb immerhin zwei Mal siegreich.
Bei den Jüngsten zählt Florian Järmann aus Remetschwil zu den besten im Aargau. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden wurde er auf Rang 3b klassiert. Unsere beiden jüngsten Teilnehmer Samuel Meyer aus Dottikon und Max Rüetschi aus Lenzburg konnten leider noch nicht mit der Spitze mithalten.

AG Nachwuchsschwingertag 2011 Rangliste
AG Nachwuchsschwingertag 2011 Statistik

Aarau (Fotos von Nick Alpiger {Vater})

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19. 06. 2011

Schwarzsee-Schwinget

Guido verpasst Kranz - Mario verletzt


Nach fünf Jahren durften die NWS-Schwinger wieder einmal am Bergkranzschwingfest im freiburgischen teilnehmen. Beim letzten Auftritt belegte Mario Thürig Rang 1c. Leider konnte Mario nicht an antreten. Er verletzte sich vergangene Woche am linken Knie. Er riss sich das Innenband an. Er wird die Kranzfeste der nächsten Wochen mit Bestimmtheit verpassen.
Guido bestritt die Auftaktpartie, wie schon vor fünf Jahren, gegen den grossgewachsenen Eidgenossen Reto Mauer. Diesmal unterlag er. Danach gelangen ihm gleich drei Maximalnoten in Serie, im vierten Gang gegen den Emmentaler Eidgenossen Thomas Sempach. Im fünften Gang verlor gegen gegen den Tagessieger Simon Anderegg. Zum Abschluss wurde ihm Simon Bohner zugeteilt, der Oberaargauer trat früher für die Baselbieter an. Am Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg 1999 verlor im Guido Thürig im fünften Gang gegen diesen Gegner. Zwölf Jahre später verpasste Guido wegen einem gestellten Gang gegen Simon Bohner den Kranzgewinn beim Schwarzsee-Schwinget.
Für Mario Thürig nahm Sebastian Greder teil. Er gewann zwei Gänge, stellte zwei und verlor zwei. Im letzten Gang unterlag er dem Eidgenossen Krebs Resu.

Schwarzsee 2011 Rangliste
Schwarzsee 2011 Statistik

05. 06. 2011

Aargauer Kantonalschwingfest in Niederrohrdorf AG

Mario triumphiert im Reusstal - Auch Guido und Sebi mit Kranz

Mit einer überzeugenden Leistung gewann Mario Thürig zum vierten Mal das Aargauer Kantonalschwingfest. Wie schon im Jahr 2006, als der Möriker Eidgenosse, nachdem er beim Oberländischen Schwingfest in Frutigen den Kranzgewinn verpasste, mit dem Gewinn des Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfestes in Muotathal den schönsten Erfolg seiner Karriere feierte, war Mario nach einer Enttäuschung zu einer phänomenalen Reaktion fähig. Denn vier Tage zuvor verpasste Mario nach einer Niederlage im sechsten Gang den Kranzgewinn beim Baselstädtischen Schwingertag. Im ersten Gang bezwang der dreifache Eidgenosse den Schlussgangverlierer vom Donnerstag Michael Gschwind. Im zweiten Gang hatte er wenig Probleme gegen den Bündner Gast Ursin Battaglia. Im dritten Gang gelang es Mario in der letzten Minute des Ganges die stabile Brücke des Solothurner Routiniers Thomas Zindel einzudrücken. Zur Mittagspause führte Mario das Teilnehmerfeld mit 29.25 Punkten an. Drei Siege in Serie ohne Maximalnote sind für den Möriker ungewöhnlich. Denn normalerweise entscheidet er seine Kämpfe mit einem Plattwurf zu seinen Gunsten. Im vierten Gang stand Mario dem anderen Solothurner Eidgenossen Bruno Gisler gegenüber. Wie im Duell gegen Zindel ging er diesmal vorsichtig und abwartend an die Arbeit. In der letzten Minute gelang Mario mit einem Gammen der erste Plattwurf des Tages. Die Schlussgangqualifikation sicherte er sich souverän gegen den Fricktaler Thomas Stocker. Gegner im Schlussgang war Beat Clopath. Der Bündner Eidgenosse qualifizierte sich dank eines Sieges gegen Guido Thürig für den Schlussgang. Mario ging im Schlussgang sehr vorsichtig ans Werk. Denn für den Tagessieg reichte ihm ein Unentschieden. Clopath zeigte im Schlussgang aber kaum eigene Initiativen, so dass der Zweikampf ereignisarm die vollen zwölf Minuten dauerte. Nach dem Ende des Ganges durfte sich Mario über den ersten alleinigen Tagessieg seit drei Jahren an einem Kranzschwingfest freuen. Dank den zwei Siegen gegen Zindel und Gisler ist der Tagessieg auch sehr verdient.
Guido startete mit einer Niederlage gegen Thomas Zindel sein Tagespensum. Mit problemlosen Siegen gegen die drei Kranzschwinger Christoph Sutter, Patrick Waldner und Johann Scherrer kämpfte er sich wieder an die Spitze heran. Im fünften Gang unterlag er dem Gast Beat Clopath. Mit einem spektakulären Kniestich gegen den ehemaligen Bobfahrer Daniel Schmid sicherte er sich seinen elften Aargauer Kranz in Serie.
Bei seinem Heimspiel vor 2200 Zuschauern musste Sebastian Greder zuerst gegen Marcel Kropf antreten. Vor Jahren konnte er diesen Gegner noch besiegen, unterdessen hat der Solothurner grosse Fortschritte gemacht, so dass Sebi in diesem Zweikampf chancenlos blieb. Danach gab es ein Unentschieden gegen Baselbieter Turnerschwinger Matthias Graber. Gegen Remo Kocher, einem der stärksten Nichtkranzer der Nordwestschweiz, gelang Sebastian Greder vor dem Heimpublikum ein Plattwurf. Gegen Tanyel Tüzün vom Schwingklub Olten-Gösgen hatte er keine Probleme. Danach musste er gegen Andreas Henzer, den nationalbekannten Baselbieter Turnerschwinger, antreten. Den stärker einzuschätzenden Henzer konnte er am Solothurner überraschend bezwingen. Diesmal blieb der Schlachthofmetzger gegen den selbständigen Gipser siegreich. Für den avisierten Kranzgewinnn zu Hause benötigte Sebastian Greder gegen den Kranzschwinger Res Rolli eine Maximalnote. Zur Freude der einheimischen Festbesucher gelang ihm diese dann auch. Am Ende des Festes durfte sich Sebastian über den fünften Kranz seiner Karriere freuen.
Werner Iten gelang es nicht, um die Kränze zu kämpfen. Ihm wurden mit dem Eidgenossen Beat Clopath und Thomas Stüdeli zwei sehr starke Gegner zugeteilt, gegen die er chancenlos blieb. Den ersten Gang gegen den Neukranzer Klemens Stegmüller stellte er. Drei Nichtkranzer konnte er besiegen.
Ausgezeichnete Leistungen zeigten die drei jüngeren Lenzburger Teilnehmer: Jonas Graber, Dominik Meier und Gian Alpiger. Jonas Graber gewann beide Gänge des Anschwingens. Im Ausschwingen wurden ihm zwei Kranzer zugeteilt, gegen die er erwartungsgemäss chancenlos blieb. Im fünften Gang konnte er einen stärker eingeschätzten Nichtkranzer bezwingen. Durch diesen Sieg kämpfte Jonas gegen den Kranzer Patrick Waldner um den Kranz. Für Jonas setzte es die zu erwartende Niederlage ab. Dominik Meier starte mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden in den Tag. Durch drei Siege in Serie erreichte er die gleiche Punktzahl wie der Kranzschwinger Werner Iten. Gian Alpiger startete mit zwei Siegen am Morgen fulminant. Danach verlor er zwar die restlichen vier Gänge. Trotzdem darf er mit seinem ersten Einsatz an einem Kranzschwingfest zufrieden sein.
Kevin Steinmann musste kurzfristig wegen einer am Baselstädtischen Schwingertag erlittenen Schulterverletzung auf die Teilnahme verzichten. Auch Yves Steinmann und Lukas Beeler sind wegen Verletzungen im Moment nicht einsatzfähig.
AKSF 2011 Rangliste
AKSF 2011 Statistik



Aargauer (Fotos von Lucrezia)

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04. 06. 2011

Nick Alpiger

Baselstädtischer Nachwuchsschwingertag

Kategoriensieg für Nick Alpiger


Nick Alpiger siegte bei den Jungschwingern mit den Jahrgängen 1996 und 1997. Dass der Nachwuchsschwinger aus Staufen in Riehen besonders motiviert war, überrascht nicht, wohnen doch in der zweitgrössten Gemeinde des Kantons Basel-Stadt seine Grosseltern. Auch die übrigen Lenzburger Teilnehmer wussten durchaus zu überzeugen. Von den sieben Lenzburgern konnten fünf mit der Auszeichnung in den Aargau zurückkehren. In der Kategorie von Nick Alpiger erkämpften sich auch Lukas Räber und Lars Aerni den Zweig. Nicht für die Auszeichnung reichte es den beiden Routiniers Christian Siegrist und Colin Graber. Dafür sicherte sich Lukas Meyer seinen zweiten Zweig seiner Karriere mit vier Siegen in den ersten fünf Gängen. Auch Florian Järmann kämpfte bei den Jüngsten an der Spitze mit.

Riehen-Basel_2011 Rangliste&Statistik


Riehen (Fotos von Pascale Alpiger)

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02. 06. 2011

Baselstädtischer Schwingertag

Guido Thürig guter Dritter

Am Auffahrtstag fand wie in jedem Jahr in Basel der Baselstädtische Schwingertag statt. Von den Aktiven des Schwingklubs Lenzburg konnte vor allem Guido Thürig mit seiner Leistung zufrieden sein. Er wurde mit fünf Siegen und einer Niederlage Dritter. Vor ihm klassierten sich der überragende Christoph Bieri und der Solothurner Bruno Gisler. Im ersten Gang unterlag er dem Ostschweizer Gast Benedikt Notz, der Guido mit einem Wyberhaken überraschen konnte. Danach bezwang er den Solothurner Marcel Kropf. Im dritten Gang siegte er erst in der letzten Minute gegen den aufstrebenden Baselbieter Roger Erb. Am Nachmittag blieb er auch gegen den beiden Solothurner Urs Hauri und Thomas Stüdeli erfolgreich. Um einen Spitzenplatz musste er gegen den Bündner Eidgenossen Edi Philipp antreten, gegen den er in den letzten Jahren immer chancenlos blieb. An diesem Tag konnte er sich gegen den Turnerschwinger durchsetzen.
Mario Thürig unterlag zum Auftakt in der letzten Minute Edi Philipp. Nach einem Sieg im zweiten Gang gegen Lorenz Blatter, gab es nur ein Unentschieden gegen Cedric Huber. Danach gelangen Mario zwei Maximalnoten gegen André Schumacher und Matthias Arnold. Um den Kranz wurde ihm der Innerschweizer Gast Reto Nötzli zugeteilt. Mit Kurz und Fussstich konnte der Turnerschwinger das Duell gegen den Möriker für sich entscheiden. Mario verpasste den Kranzgewinn um einen Viertelpunkt.
Sebastian Greder hielt sich lange gut. Um den Kranz musste er gegen den Badener Judoka Patrick Mele antreten, der seine erste Saison als Schwinger absolviert. Ein wenig überraschend unterlag Sebastian dem kräftigen Sennenschwinger. Werner Iten kam nicht recht auf Touren. Er gewann nur ein Gang, dafür stellte er vier Mal. Für seine Unentschieden erhielt er immer die Note 9.00. Kevin Steinmann erkämpfte sich drei Unentschieden. Durch zwei Siege erreichte er immerhin eine bessere Klassierung als Werner Iten.
Dominik Meier und Jonas Graber verpassten beide den Ausstich. Beide konnten immerhin ein Gegner bezwingen.

Basel 2011 Rangliste
Basel 2011 Statistik

Sandgrube (Fotos von Lucrezia)

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